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Ruine Königsburg (Foto: Jürgen Meusel)
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Ruine Königsburg

 

 

Eine Ruine mit königlichem Panoramablick

Oberhalb des Zusammenflusses der Kalten und Warmen Bode erstreckt sich der gewiss geschichtsträchtigste Ort im Harz – der Königshof auf Bodfeld.
Hier waren die deutschen Kaiser und Könige, wie Kaiser Otto I., Kaiser Otto II. oder Kaiser Heinrich III. vom Jahr 916-1056 vertreten.
Nicht nur als Sehenswürdigkeit ist die Ruine Königsburg ein Muss für jeden Harzurlauber. Egal ob Wanderer, Spaziergänger oder „Stempeljäger“ der Harzer Wandernadel, alle werden nach einen kurzem Aufstieg mit einem unvergesslichen, königlichen Blick auf das gesamte Panorama des Nationalparks Harz mit dem Brocken,
mit Hohnekopf und Erdbeerkopf, Großem und Kleinem Winterberg sowie Wurmberg belohnt.

Der ursprüngliche Königshof wurde dann im Jahr 1312 vom Bischof Albrecht I. für das Stift Halberstadt von dem Rittergeschlecht Heneke von Bodfeld käuflich erworben. Er ließ den Jagdhof zu einer festen Burg umbauen. Vom alten Jagdhof blieben nur die Ringmauern und die Umwallung. Es entstand ein im romanischen Stil gehaltener Steinbau mit Turm, festem Zwinger, Gewölbe und Gräben. Zur Erinnerung an die Könige, die einst auf Bodfeld weilten, nannte er seinen Besitz das Schloss zum Königshof in Bodfeld.
Als im Jahr 1551 die Eisenhütte unten im Tal gegenüber der Königsburg vom Grafen Wolfgang von Wernigerode gebaut wurde, hat man die Bruchsteine von dem schon verfallenen Königshof ins Tal zum Bau dieser Hütte gebracht.
Ab diesem Jahr hieß die Hütte und die dazugehörigen Häuser als Erinnerung an den einstigen Königshof – „Dorf Königshof“.
Der heutige Name „Ruine Königsburg“ wurde ab dem Jahre 1709 allgemein gebräuchlich.

Lage / Anfahrt

Ruine Königsburg
38875 Oberharz am Brocken OT Königshütte
L98 Ortsausgang Richtung Tanne