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Schweidenschanze - Auszug Entwurf Franzosenbrunnen (Quelle:History4you)
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Die Schwedenschanze bei Stiege

 

 

Eine historische Wallanlage

Ca. drei Fahrkilometer südlich des schönen Harzstädtchens Stiege in Richtung Güntersberge befindet sich ein Bodendenkmal der besonderen Art. Geschichtsinteressierte sowie Naturliebhaber kommen hier beiderseits voll auf ihre Kosten.
Es erwartet den Besucher eine rekonstruierte militärische Wallanlage.

Eine der wichtigen Ost-West-Verbindungen im Harz war die „Hohe Straße“, die direkt durch die Befestigungsanlagen verlief. Der gesamte Verkehr konnte an diesen Stellen kontrolliert und gegebenen falls gesperrt werden. Besondere Bedeutung erlangte die Anlage im Dreißig- und später im Siebenjährigen Krieg und bot Schutz gegen angreifende Truppen.
Auf der freigelegten und in Teilen rekonstruierten neuen Anlage können die Besucher einen Kanonennachbau und einen Nachbau eines Spanischen Reiters zur Verteidigung gegen Reiterangriffe bestaunen. Weiterhin besteht die Anlage aus Wallanlagen, Schanzkörben und Munitionshaus.

Auf einem informativen und aufschlussreichen Rundwanderweg erfährt der Besucher anhand mehrerer Schautafeln alles rund um die Schwedenschanze und ihre Ereignisse.
Der Weg führt ebenfalls am neu rekonstruierten Franzosenbrunnen vorbei, der einst von Franzosen errichtet worden sein soll.
Folgt man dem Weg anschließend weiter, erreicht man die einstige Selkirche. Hier befand sich die Siedlung Selkenfelde, die bereits im 16. Jahrhundert zerstört wurde.
Der Weg dorthin wird nicht nur mit Geschichtsfakten und einem historischen Ort, sondern auch mit einem Stempel der Harzer Wandernadel belohnt.

Wo einst Geschichte geschrieben wurde, können Sie nun bei einem friedlichen Spaziergang die Natur genießen und die Seele baumeln lassen.